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Vom Freibad Hüls
zum Bürgerpark Bruchgold

Ein immaterielles Kulturerbe: Historischer Rückblick und digitaler Rundgang über das traditionsreiche Gelände am Hülser Bruch.

Einführung: Das Freibad & Projekt Bruchgold

Ein Stück immaterielles Kulturerbe

Das Hülser Freibad war über viele Jahrzehnte hinweg weit mehr als nur eine Sportstätte – ein Gutachten des Denkmalschutzes verleiht dem Badebetrieb sogar das Prädikat des immateriellen Kulturerbes. Generationen lernten hier im kühlen Grundwasser das Schwimmen, erlebten erste Sommer-Abenteuer, schlossen Freundschaften und verbrachten ihre gesamten Ferien am Beckenrand. Vor allem für Familien, die nicht in den Urlaub fahren konnten, bot das Bad ein preiswertes Vergnügen und übernahm so eine unersetzliche soziale Funktion. Bis zu 800 Gäste täglich – und im Jahr 2018 noch 9.000 Besucher – zeugen von dieser lebendigen Tradition.

Der Name „Bruchgold“

Gemeinhin versteht man unter Bruchgold gebrauchtes oder beschädigtes Gold, aus dem Neues gewonnen wird. Für Hüls hat der Name jedoch eine doppelte, tiefe Bedeutung: Direkt am Aufeinandertreffen von Ort und dem Naturschutzgebiet des Hülser Bruchs gelegen, wurde der Name durch ein Gedicht der Hülser Lyrikerin Liesel Willems inspiriert. Sie schrieb über das Lesen lernen: In Tagen, in Stunden, im Bruchgold von Sekunden. Zieht man das kurze U lang, trägt das Projekt seinen Lieblingsort im Namen – ein echter Goldschatz, den der Verein nun gemeinsam mit den Erinnerungen der Bürger hebt.

Vom Protest zum Bürgerpark

Als das Freibad 2019 aus rechtlichen Verordnungen überraschend schloss, formierte sich breiter Protest. Initiativen wie Rettet das Hülser Meer sammelten über 1.000 Unterschriften, der Verein Lebenswertes Hüls erarbeitete Machbarkeitsstudien zur biologischen Wasseraufbereitung und entwarf die Vision eines Wassergartens. 2025 schlossen sich Engagierte zum gemeinnützigen Verein Bruchgold zusammen. In tausenden Stunden ehrenamtlicher Arbeit verwandelten sie die Brache in einen offenen Bürgerpark, der seit April 2026 jeden Sonntag für alle geöffnet ist.

Luftaufnahme des Hülser Freibads aus den 30er Jahren
Luftaufnahme des Hülser Freibads aus den 30er Jahren

Der Zeitstrahl (1934 — 2026)

Klicke auf eine Jahreszahl, um die Schwimmerfigur zu bewegen:

1934 — Die Planung & Der Bau

Der Hülser Architekt Carl Dahmen entwirft die Pläne für das Freibad. Die ersten Ausschachtungsarbeiten leisten Hülser Arbeitslose, bevor der Reichsarbeitsdienst die weiteren Bautätigkeiten übernimmt. Der Erdaushub wird direkt auf dem Gelände aufgeschüttet und bildet den Liegewiesenhügel.

Bau des Hülser Naturbades 1934
Bau des Hülser Naturbads 1934
Entschlammungsarbeiten
Entschlammungsarbeiten

1936 — Feierliche Eröffnung

Am 30. Mai 1936 wird das Naturbad offiziell eröffnet. Als Ehrengast nimmt die Krefelder Olympiasiegerin im Brustschwimmen, Martha Genenger, teil. Während des Zweiten Weltkriegs und kurz danach muss der Badebetrieb jedoch ruhen.

Eröffnungsfeier Mai 1936
Eröffnungsfeier Mai 1936
Eröffnungsfeier Mai 1936
Eröffnungsfeier Mai 1936
Schwimmverein vor 2. Weltkrieg
Schwimmverein vor 2. Weltkrieg

1966 — Pädagogik & Die 17 Grad kalte „Lehrstunde“

Bademeister Herr Dünwald prägt die Generationen mit preußischer Disziplin. Im braunen, ewig kalten Wasser lernen die Kinder nicht nur das Schwimmen, sondern auch Abhärtung fürs Leben. Wer Badehosen im Kies verliert oder auf dem Holzbalken sitzt, wird öffentlich pulverisiert.

Renovierungsarbeiten um 1960
Renovierungsarbeiten um 1960
Freibadarbeiten um 1960
Renovierungsarbeiten um 1960
Reinigungsarbeiten
Reinigungsarbeiten
Renovierungsbedürftige Stellen
Renovierungsbedürftige Stellen
Renovierungsbedürftige Stellen
Renovierungsbedürftige Stellen

1972 — Schwimmwettbewerb & Hochphase

Ein großer Schwimmwettbewerb zieht Jung und Alt an den Beckenrand. Sogar Vier- und Fünfjährige treten im tiefen Wasser gegeneinander an. Das Freibad ist fest als wichtigster sozialer Ankerpunkt im Hülser Sommer etabliert.

Junge Zuschauer
Junge Zuschauer

2019 — Schließung & Bürgerprotest

Aufgrund strengster Auslegung von Verordnungen (Randbefestigung führt zu Einstufung als Schwimmbecken) wird das Bad geschlossen. Die Hülser reagieren mit Empörung: Über 1.000 Unterschriften werden von der Initiative Rettet das Hülser Meer gesammelt.

2020–2024 — Konzepte & Wassergarten-Idee

Der Verein Lebenswertes Hüls legt Machbarkeitsstudien zur biologischen Wasseraufbereitung vor. Die Stadt bestätigt die technische Machbarkeit via EKO-Plant-Gutachten. Zudem entsteht die Vision eines naturnahen Wassergartens mit Pflanzenkübeln und Stegen.

Entwurf und Zeichnung Wassergarten
Modellskizze eines Wassergartens vom Verein Lebenswertes Hüls

2025 — Vereinsgründung „Bruchgold“ & Jugendstudie

Die Vereinsgründung erfolgt. Eine Krefelder Jugendbefragung zeigt den dringenden Wunsch nach offenen, konsumfreien Begegnungsorten im Grünen. Bruchgold liefert genau darauf die Antwort und beginnt mit den Umbauarbeiten.

Arbeitseinsatz der ehrenamtlichen Helfer
Arbeitseinsatz der ehrenamtlichen Helfer

2026 — Große Wiedereröffnung als Bürgerpark

Am 12. April 2026 eröffnen Vorstand Suse Hagedorn und OB Frank Meyer den Park vor über 2.000 Gästen. Es folgen ein Ökumenischer Pfingstgottesdienst, die 90-Jahr-Feier und regelmäßig geöffnete Sonntage.

Eröffnungsfeier Bruchgold 12. April 2026
Eröffnungsfeier Bruchgold 12. April 2026
Eröffnungsfeier Bruchgold 12. April 2026
Eröffnungsfeier Bruchgold 12. April 2026
Eröffnungsgottesdienst 12. April 2026
Eröffnungsgottesdienst 12. April 2026

Vom Freibad zum Bürgerpark „Bruchgold“

Willkommen am Bruchgold-Gelände! Dieser Ort birgt nicht nur persönliche Erinnerungen, sondern ist ein verbrieftes Stück immaterielles Kulturerbe.

Geschichte & Besondere Lage

Geplant 1934 vom Hülser Architekten Carl Dahmen, wurde das Naturbad 1936 unter Beteiligung Hülser Erwerbsloser eröffnet. Direkt an der Nahtstelle zwischen dem Ort Hüls und dem Landschaftsschutzgebiet Hülser Bruch gelegen, bot das Bad mit seinen rauen Zementwänden und Kiesböden eine Heimat für Jung und Alt. Mit bis zu 800 Tagesgästen war es im Sommer der Treffpunkt schlechthin – wer nicht verreisen konnte, fand hier sein Urlaubsglück.

Das Aus & Der Kampf der Bürger

2019 kam der Schock: Die Randbefestigung führte juristisch zur Einstufung als Schwimmbecken. Aus Sicherheits- und Haftungsgründen schloss die Stadt das Bad. Doch die Hülser gaben nicht auf. Über Unterschriftenaktionen, Machbarkeitsstudien zur biologischen Wasseraufbereitung und die Idee eines Wassergartens hielten sie den Geist des Bades lebendig.

Der Neustart mit „Bruchgold“

2025 gründete sich der Verein Bruchgold. Inspiriert von Liesel Willems’ Gedicht vom Bruchgold von Sekunden schufen die Ehrenamtlichen einen Ort, der heute freizügig Raum für Spiel, Kultur und Erholung bietet.

„Ich bin jetzt 86 Jahre alt und war schon als kleines Mädchen immer im Hülser Freibad. So verbrachten wir den ganzen Sommer im Schwimmbad, auch schon mal mit Regenschirm, denn in Urlaub fuhren wir noch nicht.“ — Christel Reichelt
Historische Ansicht des Freibadgeländes
Gültige Eintrittskarte
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Das Büdchen – Kiosk, Kult & bunte Tüten

Das kleine Eingangsgebäude war schon früher Herzstück und Anlaufstelle: Hier wurden die 2,50 Euro Eintritt gezahlt, Neuigkeiten ausgetauscht und kühle Getränke gekauft.

Das Schlaraffenland der Jugend

Unvergessen sind die kulinarischen Schätze nach dem Schwimmen: Das Bunte Tütchen für 50 Pfennig am Büdchen mit Salmiakkugeln, Smylis, sauren Schlangen oder Hubba-Bubba-Kaugummis. Ebenso Kult war das Eis Brauner Bär mit seinem Karamellkern. Auch hausgemachte Spezialitäten der Hülser Mütter wie Schümke schlagen mit Huskuk aus Lawazcek-Lakritz wurden am Zaun getauscht.

„Ganz wichtig war übrigens auch das Tütchen mit Süß nach dem Schwimmen am Büdchen, mit Salmiakkugeln, Smylis oder Hubba Bubba Erdbeer-Kaugummis, für besonders große Blasen…“ — Annette Erlenwein
„Im Winter der 1940er Jahre gab es am Büdchen nichts zu trinken. Deshalb lutschten wir Kinder kleine Eisklümpchen vom Schwimmbadwasser. Mmh, lecker! Keiner von uns ist daran gestorben.“ — Elisabeth Tümmers

Heute wieder lebendig

Durch ehrenamtliche Handwerker saniert, begrüßt das Büdchen die Besucher heute sonntags als kleines Pop-up-Café mit hausgebackenem Kuchen, Kaffee und Erfrischungen.

Das Büdchen im Bürgerpark
Das Büdchen – Herzkammer für Erfrischungen & bunte Tüten
Kioskteam Bruchgold
Kioskteam Bruchgold
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Der Spielplatz

Die Krefelder Jugendbefragung von 2025 zeigte es überdeutlich: Es fehlen offene Orte im Grünen zum zwanglosen Zusammenkommen. Genau das verwirklicht Bruchgold hier.

Neben Matsche-Ecke, Sandflächen, Kletterelementen und Holzpferden gibt es Wasserspiele für Kinder. Zur Eröffnung begeisterte zudem Stella Jabben vom Blauen Haus die Kleinen mit ihrer Waldhexen-Handpuppe aus dem Zauberkostüm. Das eingezäunte Areal bietet Eltern Entspannung bei Kaffee und Picknick.

„Wir verbrachten mit unseren Kindern im Sommer jede freie Minute im schönen Freibad. Verabreden brauchte man sich nicht, denn es war immer jemand da, den man kannte...“ — Iris Kühne
Spielplatz
Spielplatz für die kleinen Besucher
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Das Wasserbecken – 50 Meter Olympiamaß & Lebensschule

Das 50 Meter lange Becken im Olympiamaß besaß eine Wasserqualität, die Wolfgang Jachtmann scherzhaft zwischen Nebelbank und Milchkaffee verortete. Die trübe Färbung störte niemanden – im Gegenteil: Sie gab Raum für Mythen über Karpfenhaie und verbarg verlorene Badehosen auf dem Kiesgrund.

Der magische Trennbalken

Ein schwimmender Holzbalken teilte das Becken in Nichtschwimmer und Schwimmer. Sich am Balken festzuhalten, die Beine in die Tiefsee baumeln zu lassen und den Sprung ins tiefe Wasser zu wagen, war der Übergang in die Welt der Großen.

„Zur Rettung erschien Herr Dünwald, der Bademeister – eine Kreuzung aus weiß gewandeltem Ordnungshüter und preußischem Bildungsbeauftragten. Er verkündete mit Grabesstimme: Der Junge wird schwimmen. Heute. Doch er hatte recht. Nach Stunden der Panik konnte ich schwimmen.“ — Wolfgang Jachtmann (1966)
„Mein Bruder trug mich sicher bis zum Balken. Unter mir gefühlt die Tiefsee! Hinter dem Balken war die Welt der Großen: Da wurde angegeben, kokettiert und gebalgt, was das Zeug hielt.“ — Susanne Krudewig

Eckenschwimmen & Sprungturm-Helden

Auf den Startblöcken wurden Köpper und Seemannsköpper geübt, Mutige machten Rückwärtssaltos vom Sprungbrett und Jungs buhlten mit Arschbomben um die Aufmerksamkeit der Mädchen. Selbst wer erst mit über 30 sein Seepferdchen beim Bademeister ablegte und eine handvoll Dreck hochtauchte, wurde gebührend gefeiert.

Das 50m Becken - Bild 1
Baden unter der Hakenkreuzfahne
Das 50m Becken - Bild 2
Postkarte vom Freibad 1954
Das 50m Becken - Bild 3
Freizeitspaß für Jugendliche
Das 50m Becken - Bild 4
Erste Sprünge ins kalte Wasser
Das 50m Becken - Bild 5
altes Foto mit Sprungbrett
Das 50m Becken - Bild 6
Mutige Springer
Das 50m Becken - Bild 7
Urkundenvergabe im Freibad Hüls
Das 50m Becken - Bild 8
Hohe Besucherzahlen
Das 50m Becken - Bild 9
Familie Dülks & Freunde 1971
Das 50m Becken - Bild 10
Familie Dülks & Freunde
Das 50m Becken - Bild 11
Familie Dülks & Freunde
Das 50m Becken - Bild 12
Juli 1979
Das 50m Becken - Bild 13
Badespaß 1982
Das 50m Becken - Bild 14
Sprungplattform
Das 50m Becken - Bild 15
Sommerspaß
Das 50m Becken - Bild 16
Volles Freibad
Das 50m Becken - Bild 17
die Elefantenrutsche
Das 50m Becken - Bild 18
Aktuelles Wasserbecken Bruchgold
Das 50m Becken - Bild 19
Abendaufnahme vom Wasserbecken
Das 50m Becken - Bild 20
Karikatur Bruchgold von Chris Yang
QR-Code Station 04
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Umkleidekabinen – FreieKunstKabinen (FKK)

Die alten Umkleiden hatten früher ihre Tücken: Manch einer suchte gezielt nach einer lochfreien Kabine, da Astlöcher im Holz gerne von neugierigen Jungs als Gucklöcher genutzt wurden!

Heute wurde das Akronym umgedeutet: FKK steht für FreieKunstKabinen. In den ultrakompakten Räumen stellen Künstler und Fotografen aus der Region ihre Werke aus. Ob die Fotoausstellung Lieblingsorte in Hüls des Heimatvereins, Zeichnungen des Hülser Comic-Künstlers Chris Yang oder die vielseitigen Exponate des Hülser Kulturknotens – die Kabinen bieten Kunst auf kleinstem Raum.

„In anderen Schwimmbädern mussten Frauen Badekappen tragen. Die waren eng, die mochte ich gar nicht. In Hüls durften wir oben ohne schwimmen.“ — Maria Mülders
FreieKunstKabinen - Bild 1
FreuKunstKabinen
FreieKunstKabinen - Bild 2
Interessiertes Publikum
FreieKunstKabinen - Bild 3
Fanny Fadenfroh überprüft Fäden
FreieKunstKabinen - Bild 4
Farbenfroher Ausstellungsempfang
FreieKunstKabinen - Bild 5
FreieKulturKabinen laden ein
FreieKunstKabinen - Bild 6
Hülser Keramik
FreieKunstKabinen - Bild 7
Tagebuch auf Patchwork
FreieKunstKabinen - Bild 8
Textile Zeitreisende und Malerin
FreieKunstKabinen - Bild 9
Vollendete Keramik
QR-Code Station 05
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Sportwiese & Beachvolleyballfeld

Bewegung war im Hülser Freibad schon immer wichtig – früher wurde auf der Wiese Fußball gespielt oder Völkerball gezockt. Heute steht das neue Beachvolleyballfeld im Mittelpunkt, ergänzt durch Platz für Basketball, Frisbee, Slackline oder Yoga.

Natur & Insektenwall

Der Aushub des Volleyballfeldes wurde am Zaun aufgeschüttet und als Blühstreifen gestaltet. So verbindet sich die sportliche Nutzung direkt mit der Ökologie des angrenzenden Landschaftsschutzgebiets. Wer es ruhiger mag, nutzt die bereitstehenden Strandkörbe und Liegestühle.

Beachvolleyballfeld
Beachvolleyballfeld für alle
Sportwiese & Freizeitmöglichkeiten
Beachvolleyballspiel
Insektenwall und Natur
Blick auf das Freibad
Entspannung in Strandkörben
Kompletter Überblick Sportwiese
Entspannung in Strandkörben
Gemütliche Strandkörbe zur Entspannung
Entspannung in Strandkörben
Chill Lounge-Karikatur Chris Yang
QR-Code Station 06
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Wasserbecken Nord – Natur, Flöt & Abenteuer

Hinter dem nördlichen Beckenrand fließt die Flöt vorbei. Eine direkte Verbindung, die früher für Mutproben genutzt wurde.

„Es war ein besonderer Spaß für uns Jungen, durch das Abflussrohr vom Wasserbecken in den Bach zu schwimmen und danach wieder zurück. Da schwammen sogar Fische mit uns durchs Rohr.“ — Josef Porth

Frösche, Enten und Eis-Pirouetten

Das tierische Miteinander gehörte einfach dazu: Entengrütze wurde beim Schwimmen umpaddelt, und mutige Jungs warfen schicken Damen im Bikini schon mal einen Frosch aus dem Becken auf die Wolldecke. In eisigen Wintern verwandelt sich das Becken in eine Schlittschuhbahn für die Mädsches de Rhinstroat, die auf festgeschraubten Kufen Pirouetten drehten.

Blick Richtung Flöt und Bruch
Wasserbecken Nord
Wasserbecken Nordseite
Wasserbecken Nord
Natur am Abflussrohr zur Flöt
Hülser Freibad Bewohner
QR-Code Station 07
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Der Liegewiesenhügel – Aussicht, Kultur & Kanzel

Aufgeschüttet aus dem Erdaushub des Beckenbaus von 1934, ist der Hügel die beste Aussichtsplattform des Geländes. Hier lag man im Schatten der Bäume, genoss Butterbrote und verdünnten Himbeersaft oder hielt Ausschau nach Bekannten.

„Nirgendwo sonst konnte man so stilvoll auf Erdreich liegen, das einst von schwitzenden Männern mit bloßen Händen und Schippen aufgeschüttet worden war... Links Kopfweiden, rechts der Bademeister.“ — Wolfgang Jachtmann

Bühne für Gemeinschaft

Der Hügel dient heute als natürliche Kulisse und Tribüne: Die Offiziellen eröffneten von hier aus den Park vor 2.000 Gästen, und die Kirchengemeinde nutzte die Anhöhe als Kanzel für den Ökumenischen Pfingstgottesdienst. Der Hügel bleibt das pulsierende Herz dieses Hülser Goldschatzes.

Der Hügel mit Blick über das Gelände
Familie Dülks 1971
Entspannen auf dem Liegewiesenhügel
Familie Dülks 1971
Aussichtspunkt auf den Park
Chillen mit Freibadblick
Veranstaltungen am Hügel
Mittagsschlafplätzchen
Ökumenischer Gottesdienst am Hügel
Besonderer Platz für Familien
Historische Ansicht der Liegewiese
Trockenbad in der goldenen Bruchgold-Badewanne
Sonnenuntergang am Hügel
Trockenbad in der goldenen Bruchgold-Badewanne
QR-Code Station 08
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